Projekte

Programm „Hundeführerschein im Kindergarten Zaunkönige, Meckenheim

Das Programm bzw. Projekt „Hundeführerschein“ (s. auch Artikel in der Meckenheimer Stadtzeitung und in der DRC Zeitung „Der Retriever“ unter Presse und Feedback) wurde erstmals mit den Kindern eines Kindergartens in Meckenheim durchgeführt.Anhand eines Bilderbuchs, in dem der Therapiehund Ivanhoe den Kindern erzählt, was Hunde im Umgang mit Kindern mögen und was nicht, lernten die Kinder schnell und anschaulich, worauf es im Umgang mit Hunden ankommt. Die Beispiele, die im Buch genannt werden, wurden direkt mit Cleo in der Praxis erlebt. Die anfängliche Scheu mitunter auch Angst wich schnell einer Begeisterung, wenn Cleo auf die Befehle und Aufforderungen der Kinder reagierte und das Gewünschte zeigte. Aber die Kinder erlebten auch Situationen, in denen es nicht so klappte. Wenn sie sich Cleo nicht klar und eindeutig gegenüber verhielten, reagierte sie nicht oder machte etwas anderes. Diese Erfahrung ist genauso wichtig, denn daran lassen sich ebenfalls wichtige Prinzipien zur Mensch-Hund-Kommunikation aufzeigen.

 

Projekte in den Offenen Ganztagsschulen in Bonn und Umgebung

 Die Nachfrage nach Angeboten in den Offenen Ganztagsschulen ist riesengroß. In Arbeitsgemeinschaften mit dem Titel "Kind-Hund-AG" oder "Hunde-ABC" lernen die Grundschüler über ein halbes Schuljahr die wichtigsten Regeln für einen umkomplizierten und freudvollen Umgang mit Hunden. 

Anhand von Arbeitsblättern in Quizform und anderen didaktischen Materialien werden die Kinder so nach und nach richtige "Hundeexperten".

- Bei der Begegnung mit einem fremden Hund frage ich immer erst den Besitzer, ob der Hund gestreichelt werden darf.
- Einen schlafenden Hund darf ich nicht stören.
- Ich darf nicht vor Hunden wegrennen, sie denken sonst ich bin eine Beute und rennen hinter mir her.
- Ich streite nicht mit Hunden um Spielzeug oder Essen.
- Wenn ich einen Hund begrüße, halte ich ihm die Hand zum schnüffeln hin (Hundebegrüßung)

Und noch vieles mehr

Jede Stunde beginnt mit einem Begrüßungsspiel, bei der ganze Gruppe  mit Cleo in Kontakt kommt. Das kann ein Kreisspiel mit einem Schwungtuch sein oder Leckerchen mit Loch, das im Kreis durch eine Schnur weitergereicht wird. Das lockert die Stimmung auf und alle sind gemeinsamt aktiv geworden.

Daran schließt sich eine kleine Theoriephase an, in der anhand von Arbeitsmaterialien z.B. über die Körpersprache von Hunden, gefährliche Situationen oder auch Merkmale verschiedener Hundererassen u.a. gesprochen wird. Cleo hat dann eine Pause und liegt ruhig auf dem Boden bis ihr Einsatz wieder gefragt ist.

Bei der dann folgenden Hundeaktivität  bekommen die Kinder verschiedene Aufgaben, die sie mit Cleo bewältigen müssen. Ziel dabei ist, dass sie im individuellen Umgang mit dem Hund sicherer werden. Sie spüren sofort, wenn sie sich nicht "klar genug ausgedrückt haben". 

Zum Schluss dürfen die zukünftigen Hundeexperten wählen, ob sie lieber einen ruhigen Ausklang mit Streicheln und Bürsten oder eine Toberunde mit Cleo erleben möchten.

Folgende Grundschulen haben schon teilgenommen:

- Carl-Schulz Schule Tannenbusch
- Gemeinschaftsgrundschule Brüser Berg
- Katholische Grundschule Meckenheim
- Elsa Brandström-Schule Tannenbusch
- Jahnschule Bonn Auerberg
- Ecole de Gaulle Adenauer Mehlem
- Familienzentrum Rheinviertel Plittersdorf

 

Teilnahme am Wettbewerb „Bonner Chancen“ 2010
Unter dem Motto „Füreinander – Miteinander“ hat die Telekom in Zusammenarbeit mit der Stadt Bonn einen Wettbewerb ausgeschrieben, bei dem sich pädagogische Einrichtungen mit Projekten bzw. Projektideen beteiligen können. Das Pfotenteam hat sich mit einer Gruppe der Offenen Ganztagsschule in der Jahnschule Auerberg beworben und einen der begehrten Preise gewonnen (s. Artikel im GA vom 11. 5. 2010 und vom 6. 10. 2010).

 
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