Hintergrund

 

Hunde und ganz besonders  Golden Retriever eignen sich hervorragend für den Einsatz in pädagogischen, sozialen, medizinischen und psychiatrischen Arbeitsfeldern. Nicht nur, dass Mensch und Hund seit Jahrtausenden eine enge Verbindung haben – Hunde können viel mehr als „nur“ Freund sein:

 

           Hunde sind sehr einfühlsam, anpassungsfähig, suchen Kontakt zu anderen Sozialpartnern und sie genießen die Begegnung mit Menschen.

           Sie haben ähnliche soziale Strukturen und (soziale) Bedürfnisse wie wir Menschen.

           Hunde können sehr schnell zu verschiedenen Menschen Kontakt aufbauen und motivieren zur Kontaktaufnahme zwischen den Menschen.

           Hunde benötigen klare Strukturen, Grenzen und Anweisungen, sie fordern diese geradezu heraus. Damit fördern sie verantwortungsbewusstes Handeln der Menschen.

           Sie können Gefühle durch Gestik und Mimik ausdrücken und spiegeln Verhalten und Gefühle des Menschen direkt wider – und sie können nicht lügen.

 

Seit mehr als 20 Jahren liegen sehr positive und vielfältige Erfahrungen aus der tiergestützten Pädagogik wie auch der tiergestützten Therapie vor, die zeigen, welche zum Teil verblüffenden Fortschritte durch den gezielten Einsatz von gut ausgebildeten Hunden möglich sind. Dabei ist es notwendig, das Wohl des Menschen ebenso wie das Wohlergehen des Hundes im Blick zu behalten – situationsangemessen und dennoch spielerisch zur Freude von Mensch und Tier.

 

Der Einsatz von Hunden in Kindergärten und (Grund-) Schulen bildet keine Ausnahme: Auch hier liegen ausschließlich positive Erfahrungen vor. Die Kinder freuen sich auf den Besuch des Hundes, sie haben schnelle und klare Erfolgserlebnisse im Umgang mit dem Tier, der Hund bietet Gesprächsstoff und ist Anlass zahlreicher kreativer Ideen zum Thema. Hunde motivieren zu Bewegung und Kontaktaufnahme und tragen zur Verbesserung des Gruppengefühls bei. Vor allem aber bauen die Kinder ihre Scheu und Angst vor Hunden drastisch ab und entwickeln eine realistische und respektvolle Einschätzung für die Begegnung mit dem Tier.

 

Hier einige Literaturempfehlungen:

 

           Greiffenhagen, Prof. Dr. Sylvia & Buck-Werner, Oliver: Tiere als Therapie. Neue Wege in Erziehung und Heilung, Kynos Verlag, 2007

           Höhn, Monika: "...dann beißt dich der Hund. Wie Kinder und Erwachsene das Verhalten von Hunden verstehen lernen", Kynos, 1997

           Koneczny, Marion: Hunde im Kindergarten, Verlag Modernes Leben, 2006

           Röger-Lagenbrink, Inge: Das Therapiehunde-Team, Kynos-Verlag, 2006

           Ohl, Frauke: "Körpersprache des Hundes. Ausdrucksverhalten erkennen und verstehen", Ulmer Verlag, Stuttgart 1999

           Winkler, Sabine: "So lernt mein Hund", Franckh-Kosmos Verlag, 2005

           Sondermann, Christina: "Das große Spielebuch für Hunde, Cadmos-Verlag 2005

 

 

 

 
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